Twirls Quartet und Zyma Performance in Cottbus

Unter dem Motto „Tanz + Musik + Sprache“ stand das Projekt von Ioannis Avakoumidis (Tanz & Choreografie) und Tobias Grünbaum (Musik, Klanginstallation & Komposition), das am 16. Februar in der Tanzwerkstatt von Golde Grunske und am 20. Februar 2026 im Glad House Cottbus präsentiert wurde. Zum zweiten Mal arbeiteten der Tänzer und der Musiker gemeinsam an einem experimentellen Projekt. Die sorbische Sagengestallt der Liebesgöttin Liuba stand im Mittelpunkt von „Zyma“ (Winter). Die Performance wurde unterstützt durch die Sprecherin und Schauspielerin Ulrike Schulze aus Leipzig. Eine dritte Aufführung gab es in der Freien Waldorfschule Cottbus. Im vergangenen Schulhalbjahr hatte sich eine Arbeitsgruppe mit Schülerinnen und Schülern der 11. und 12. Klasse mit der sorbischen/wendischen Sage der Liuba beschäftigt. In Lübben gibt es im Hain eine Skulptur der Göttin. In dem für diese Aufführung erarbeiteten Text wurden Beziehungen zur aktuellen politischen Weltlage hergestellt, wie Tobias Grünbaum erklärte.

Im Glad House Cottbus spielte dann nach der Performance das TWIRLS Quartet aus Berlin. Im vergangenen Jahr hatte es eine gemeinsame Performance mit dem Tänzer und Choreografen Ioannis Avakoumidis und Tobias Grünbaum gegeben. Zum Quartett gehören Alexander Beierbach (Tenor- und Sopransaxophon), Nicolas Schulze (Piano), Meinrad Kneer (Kontrabass), Yorgos Dimitriadis (Schlagzeug). Die vier Musiker werden zu den profiliertesten Jazz- und Improvisationsmusikern der Berlin/Brandenburger Szene gezählt. Gemeinsam erkunden sie Klanglandschaften und Texturen, die sie aus einer Vielzahl musikalischer Ebenen beziehen. Das überzeugte auch das Publikum in Cottbus.

Videoschnipsel gibt es auf Facebook und Instagram.