Ingrids Konzert Fotos

"Die Kunst entsteht im Auge des Betrachters." (Picasso/Shakespeare)

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Abschied von Johannes Bauer

Mit der Lebensfeier für Johannes „Hannes“ Bauer (22.7.1954 – 6.5.2016) haben sich am 25. Mai auf dem Parkfriedhof Marzahn nicht nur die Familie und engste Freunde von ihm verabschiedet. Es waren viele gekommen, mit denen er zusammengearbeitet hat – nicht nur aus der Jazz-Szene. Und mancher hatte sein Instrument mitgebracht fürs Abschiednehmen anschließend in der Alten Börse Marzahn. Die Videosequenzen aus einem Konzertmitschnitt im b-flat machten schmerzlich deutlich, dass Hannes Bauer nicht mehr dabei ist, wenn zum Jazz geblasen wird.

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Muddy Lives Blues Festival

Das erste Muddy Lives Blues Festival fand am 29. und 30. Mai 2015 auf der Waldbühne Lieberose statt. Dabei waren an zwei Tagen die Bands Chilly Willy, Two Timer, Micke Bjorklof & Blue Strip, Kai Strauss Electric Blues, Johnny Mastro & Mama’s Boys, Carolyn Wonderland, Jürgen Kerth & Band, Nick Moss Band und als krönender Abschluss die Mason Rack Band (Australien). Die Lübbenauer Band Blues Beards spielte zum Frühschoppen (mehr unter www.lr-online.de).

Nun steht das zweite Festival im Veranstaltunskalender. Diesmal treffen sich die Blueser in der Nähe von Altdöbern, am Drehpunkt Göritz. Am 20. und 21. Mai 2016 spielen Two Timer (Polen), Tumling Dice, Radio FS, Mike Seeber Trio, Speiches Monokel Jubiläumsband  mit Gala und Zuppe, unterstützt von Peter Schmidt und Basti Baur. Erwartet werden auch Johnny Mastro & Mama’s Boys (USA). Weitere Infos unter www.muddylives.de.

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Uwe Kropinski & Joe Sachse

Lesung & Musik: Ulli Blobel hat am 2. Mai 2016 im Obenkino des Glad-Houses Cottbus aus „Sketches of Spain. Über Künstler und anderes aus El Andaluz“ gelesen. Uwe Kroponski & Helmut „Joe“ Sachse spielten dazu Kompositonen, die sie für diese Lesereise erarbeitet haben. Sie verbinden ihren Gitarrenstil mit der spanischen Gitarrentradition. In der Jazzwerkstatt Peitz 53 gibt es das Programm am Freitag, 10. Juni, 21 Uhr, in der Stüler Kirche zu hören. Ein interessantes Gespräch mit Joe Sachse hat Rainer Lind im Dezember 2012 geführt (www.youtube.com). Mehr zum Konzert in Cottbus unter www.lr-online.de.

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Zum Tod von Johannes Bauer

Johannes „Hannes“ Bauer (geboren am 22. Juli 1954 in Halle/Saale) galt neben seinem Bruder Conny Bauer als einer der herausragenden europäischen Posaunisten und Komponisten der Improvisationsmusik und des Free Jazz. Er ist am 6. Mai 2016 in Berlin gestorben. Die Lebensfeier für Johannes Bauer ist am 25. Mai auf dem Parkfriedhof Marzahn ausgerichtet worden. Verbunden ist sein musikalisches Wirken neben vielen anderen Projekten mit der Ulrich Gumpert Workshop Band, Doppelmoppel (mit seinem Bruder Konrad „Conny“ Bauer, Uwe Kropinski, Helmut „Joe“ Sachse), dem Globe Unity Orchestra, dem Tony Oxley Celebration Orchestra, der Peter Brötzmann Group. Am 18. Oktober 2014 spielte er mit Lotte Anker, Paul Lovens und John Ewards in der Malzhausbastei in Peitz in einer Veranstaltung der Jazzwerkstatt (siehe auch „Berlin|Berlin – Kunststücke aus Ost und West“ auf dieser Seite). Bei dieser Veranstaltung entstanden die Aufnahmen, die an einen großartigen Musiker und Menschen erinnern. (www.lr-online.de)

 

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42. Freiberger Jazztage

Die 42. Freiberger Jazztage fanden vom 20. bis 25. April 2016 statt. Am Samstagnachmittag gab es zur Einstimmung auf den langen Jazz-Abend ein Piano-Sonderkonzert mit Volker Jaekel im Stadtmuseum Freiberg. Am Abend stellte ein großartig aufgelegter Joachim Kühn (piano) mit seinem Trio, zu dem der bemerkswerte Bassist Chris Jenkins (bass) und der Balance haltende Eric Schaefer (drums) gehören, im Mittelsächsischen Theater das aktuelle Programm Beauty & Truth vor. Anschließend gab es Bigband-Sound mit Comedy-Moderation mit dem Omniversal Earkestra aus Berlin – inspiriert von Sun Ra, Thelonius Monk, Charles Mingus… Ausverkauft war am Sonntag der Jazz-Brunch mit Triple Touble in der Neuen Mensa. Gert Anklam und Volker Jaekel inspirierten am Nachmittag in der Petri-Kirche die zahlreichen Zuhörer mit Klängen der chinesischen Mundorgel Sheng, des Portativs (tragbare Orgel), der Silbermannorgel und der Saxofone. Einbezogen wurde die Skulptur-Ausstellung von Malgorzata Chodakowska. Zum Abschluss gab es am Montag im Klub Alte Mensa Jazz & Film. Gezeigt wurde der sehenswerte Film über Inge Brandenburg, die erste deutsche Jazzsängerin von Rang: „Sing! Inge, Sing!“ Weitere Infos unter www.freiberger-jazztage.de. Read More

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Terence Blanchard feat. The E-Collective (USA)

Terence Blanchard (trumpet), fünffacher Grammy-Preisträger, Komponist von Filmmusiken und der Jazz-Oper „Champion“, einer der abwechslungsreichsten Musiker des zeitgenössischen Jazz, spielte mit seiner aktuellen Band E-Collective am 9. April 2016 im Dresdner Jazzclub Tonne im Keller des Kurländer Palais. Er stellte das Album „Breathless“ (2015) vor: Fusion, Funk, Rhytm’n’Blues und Blues – mit viel Groove. Zur Band gehörten der Kubaner Fabian Almazan (piano und keyboards), der Californier Charles Altura (guitar), Donald Ramsey (bass) aus der Musikszene von New Orleans und Oscar Seaton (drums), geboren in Chicago. Ein interessantes Interview mit Terence Blanchard gibt es auf youtube: An Evening With Terence Blanchard at The Grammy Museum vom 21.9.2015.

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Wolfgang Haffner Allstar Quartet

Zum Abschluss der aktuellen Tour, 17 Konzerte an 17 Tagen – wie Haffner sagte, spielte er am 19. März 2016 mit dem Allstar Quartet im Dresdner Jazzclub Tonne an historischem Ort im Kurländer Palais. Im Mittelpunkt stand das Album „Kind of Cool“ – das zeugt von Selbstbewusstsein. Es ist umfangreicher instrumentiert, unter anderem mit Gästen wie Nils Landgren. Auch Max Mutzke ist zu hören mit „Piano Man“. Zur Tourband gehörte kein Pianist, kein Trompeter, dafür der Gitarrist Ulf Wakenius. Und Christopher Dell hatte Gelegenheit, sein Können auf dem Vibraphon in vielen Facetten zu zeigen – cool. Mit dem Album „Kind of Cool“ ist Wolfgang Haffner für den echo jazz 2016 nominiert. Die Preisverleihung findet am 26. Mai auf Kampnagel statt.

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Esther Kaiser und Band

Die Jazzsängerin Ester Kaiser stellte am 17. März 2016 im Swingladen im Schloss Lübbenau ihr aktuelles Projekt „Learning how to listen – the songs and music of Abbey Lincoln“ vor, eine Homage an die 2010 verstorbene Jazzsängerin und Komponistin. Veranstalter Volker Rennert hatte die gleichnamige CD gehört – er war begeistert und dies übertrug sich am Donnerstagabend auf das Publikum in der Linari-Bar. Begleitet wurde Esther Kaiser von Schlagzeuger Roland Schneider, Gitarrist Rüdiger Krause, Andreas Henze am Kontrabass und Tino Derado am grünen Flügel. Die Sängerin zeigte ihre Vielseitigkeit auch mit einem Abstecher ins Chanson-Fach („Avec le temps“). Esther Kaiser ist im Kammerjazz-Duo „sternklar“ zu hören sowie Teil der A-Capella-Gruppe „Klangbezirk“. Sie studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin unter anderem bei Jiggs Whigham und Judy Niemack. Seitdem ist sie deutschlandweit und international mit Live-Konzerten unterwegs. Sie ist Professorin für Gesang im Bereich Jazz, Rock, Pop an der Hochschule für Musik in Dresden. (mehr unter www.lr-online.de)

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