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Ray Anderson Pocket Brass Band

Die virtuosen Bläser aus Chicago sind zum zweiten Mal in Cottbus zu Gast gewesen. Nach ihrem ersten, begeisternden Gig im Obenkino (11. März 2020), von dem es auch eine CD („Come In“) gibt, grätschte Corona in die geplante Europatour. Nun kam Ray Anderson mit etwas veränderter Bandbesetzung wieder und konnte die Zuhörer erneut in den Bann des Bläser-Kollektivs ziehen. Über diese Art, Musik zu machen, sagt Anderson: „Du musst die Wahrheit erzählen. Das heißt, du musst spielen, was du gerade fühlst, nicht was du gern fühlen würdest, oder wovon du glaubst, es fühlen zu sollen. In jeder Situation bist du genau dort, wo du gerade bist und nirgendwo sonst. Wenn du nervös bist, musst du etwas Nervöses spielen, bist du frustriert, dann spiel etwas Frustriertes. Die Magie kommt daher, dass die Musik alles verändern wird. Bist du frustriert, wirst du nicht allzu lange frustriert sein. Es ist wie das Wetter, wie Wolken. Sie sind in ständiger Veränderung. Meine Mentoren haben mir immer ans Herz gelegt: Tell the story! Und so habe ich immer die Geschichte erzählt.“ 

Die Jazzwerkstatt, die dieses Konzert ins Cottbuser Glad House gebracht hat, geht am 20. und 21. April mit einem eigenen Programm nach New York ins Roulette in Brooklyn. Im Mai wird dann das Projekt New York Journey in Berlin mit Myra Melford, Joey Calderazzo & John Patitucci, Randy Brecker, Dave Liebman und John Scofield fortgesetzt.

ingrid-h.
Motivation: Für mich sind Fotos Erinnerungsschnipsel, die ich gern auch mit anderen Konzertbesuchern teilen möchte. Das eine oder andere Bild bleibt vielleicht auf diese Weise länger im Gedächtnis.
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